Was bedeutet „crayon à papier“ auf Französisch, und warum heißt es je nach Region anders?
Dessiner et colorier un mandala en français débutant
A2 French Hörübung · Französisch aus Frankreich · Passend für Anfänger
Im Französischen reicht „un crayon“ allein nicht aus. Der einfache graue Stift, mit dem man schreibt und radiert, heißt „un crayon à papier.“ Die Stifte zum Ausmalen heißen „des crayons de couleur.“ Elsa hält im Video jeden der beiden hoch, damit du den Unterschied deutlich hörst. Der graue Stift hat aber noch eine Besonderheit: Wie er heißt, hängt oft davon ab, in welcher Region Frankreichs man aufgewachsen ist. Verschiedene Gegenden nutzen verschiedene Bezeichnungen.
Im Clip sagt Elsa: „ça ce sont des crayons de couleur... mais ici c’est un crayon à papier et on peut gommer le crayon à papier“ („das hier sind Buntstifte … aber das ist ein Bleistift, und einen Bleistift kann man radieren“). Die Bezeichnung für den grauen Stift variiert also je nach Region. Paris und der Norden sagen eher „crayon à papier“ (oder „de papier“); im Westen und Süden hört man oft „crayon de bois“ (Holzstift); dazu kommen Bezeichnungen wie „crayon gris,“ „crayon-mine“ oder „crayon noir.“ In Belgien sagt man manchmal einfach „crayon.“ In Québec heißt es meist „crayon de plomb“ (Bleistift) oder „crayon à mine.“ Heute ist in einem Bleistift kein echtes Blei mehr. Der Kern besteht aus Graphit. Früher hielt man Graphit für eine Bleiart und nannte es „mine de plomb,“ und dieser alte Name hat sich gehalten. Nützliche verwandte Wörter aus dem Video: „une gomme“ (Radiergummi), „gommer“ (radieren) und „un taille-crayon“ (Spitzer).